Wertminderung, die als Verbrauch des spezifischen Nutzungspotentials eines bestimmten Guts (Anlage, Gebäude, Maschine) interpretiert werden kann.
Enzyklopädie
Abweichungsanalyse
Oberbegriff für eine Untersuchung der Ursachen von Abweichungen der ist- von den Plankosten im Rahmen der Plankostenrechnung.
Added Value
Im Sprachgebrauch der Kapitalbeteiligungen versteht man darunter den Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Know-how und die Betreuung der Beteiligungsgesellschaft erzielt werden soll.
Allgemeine Kostenstellen
Haben Tätigkeiten inne, die dem gesamten Betrieb dienen, z.B. Stromversorgung, Betriebsfeuerwehr, innerbetrieblicher Transport etc.
Anbauverfahren
Variante des Kostenstellenumlageverfahrens, das den innerbetrieblichen Leistungsaustausch zwischen den Hilfskostenstellen völlig vernachlässigt. Die Hilfskostenstellen werden nur über die HauptkostensteIlen abgerechnet. Es entstehen somit keine sekundären Gemeinkosten auf den Hilfskostenstellen. Das Verfahren ist ein grobes Näherungsverfahren, da der innerbetriebliche Leistungsverkehr unberücksichtigt bleibt. Es werden zwar die gesamten primären Kosten der Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen überwälzt, doch […]
Anderskosten
Kosten, denen ein Aufwand in einer anderen Höhe gegenübersteht. Sie bilden mit den Zusatzkosten die -> Kalkulatorischen Kosten, z.B. Kalkulatorische Zinsen, Kalkulatorische Abschreibungen.
Anlagendeckung
Anlagendeckung und goldene Bilanzregel – einfach erklärt (Definition, Kennzahlen, Beispiele) Was ist Anlagendeckung? Die Anlagendeckung beschreibt, wie das Anlagevermögen eines Unternehmens finanziert wird. Sie zeigt, ob langfristig gebundene Vermögenswerte wie Maschinen, Immobilien oder Fuhrpark durch langfristiges Kapital gedeckt sind. Ziel ist eine sogenannte fristenkongruente Finanzierung: Langfristiges Vermögen (Anlagevermögen) soll durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert […]
Avalkredit
Bei einem Avalkredit übernimmt die Hausbank die Haftung für eine Verbindlichkeit gegenüber einem Dritten. Für das Kreditinstitut stellt die Bereitstellung eines Avalkredits eine Eventualverbindlichkeit dar. Diese Eventualverbindlichkeit wird nur zu einer echten Schuld des Kreditinstituts, wenn der Kreditnehmer seine zugesagte Leistung nicht erfüllt. Die häufigsten Formen sind Gewährleistungsavale, Anzah-lungsavale, Mietavale, Vertragserfüllungsavale.
Avalkreditrahmen
Sofern ein Unternehmen im täglichen Geschäftsbetrieb vermehrt Bankbürgschaften/-avale benötigt, stellt die Hausbank diesem Unternehmen einen Avalkreditrahmen zur Verfügung. Bis zu einer vereinbarten Größenordnung können dann einzelne Bürgschaften auf Anforderung ausgestellt werden, ohne dass das Institut in die erneute Kreditprüfung eintreten muss. Avalkreditrahmen können von Banken, Sparkassen und Versicherungen zur Verfügung gestellt werden.
Bereitschaftskosten
Kosten der Betriebsbereitschaft, z.B. Raumkosten, Kapitalkosten für das Anlagevermögen, die Kosten für die Vorratshaltung, um lieferfähig zu sein, etc. Würde ein Unternehmen in einem Jahr keine Leistungen erstellen, wären die Bereitschaftskosten identisch mit dem Verlust, welcher in diesem Jahr entstehen würde (maximales Verlustrisiko). Vgl. auch –> Leistungskosten Bereitschaftskosten I: lassen sich noch einzelnen Produkten/Produktgruppen zuordnen […]